Rückblick 
 
Verborgene Schönheiten
Wer weiß schon, dass im Kloster Iburg zarter Rokoko-Stuck mehrere Räume und das Treppenhaus schmückt? Wem ist es bekannt, dass die Architektur in weiten Teilen auf den westfälischen Architekten Johann Conrad Schlaun zurückgeht? Ab sofort informiert die Broschüre „Verborgene Schönheiten. Die barocke Klosteranlage Iburg“ Touristen und Einheimische über Baugeschichte und Besonderheiten der Anlage.

Mit dem Koffer in die Vorgeschichte
Wie fasst sich eine Scherbe aus der Jungsteinzeit oder der Metallzeit an? Wie baute man aus Knochen und Sehnen Werkzeuge oder Waffen? An welcher Stelle spielte dabei Birkenpech eine Rolle?
Zu all dem und vielem mehr geben nun insgesamt drei große Koffer ausführlich Auskunft. Sie wurden nach einem Prototyp entwickelt, der bereits seit Herbst 2003 über den Museumspädagogischen Dienst der Stadt Osnabrück an Schulen ausgeliehen wird. Die enorme Nachfrage sowie der Reichtum des Osnabrücker Landes an archäologischen Fundstellen und Erkenntnissen führten schließlich zur Umsetzung eines umfassenden Projektes zur Archäologie in der Region.


Fachleute unterschiedlichster kulturgeschichtlicher Disziplinen befassten sich im Herbst 2007 auf Einladung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land intensiv mit der barocken Klosteranlage der Iburg. Sie nahmen dabei vielfältige Aspekte der klösterlichen Kultur dieses einst im Hochstift Osnabrück mächtigen Benediktinerkonvents in den Blick. Erfreulich war nicht nur das breite Interesse an diesem Symposium, sondern auch die beeindruckende Dichte neuer Erkenntnisse.  >> mehr

Wenn der Ministerpräsident nicht zum Rittersaal kommen kann ...
Aus den Händen von Landrat Manfred Hugo, Präsident des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (LVO), nahm Ministerpräsident Christian Wulff am 31. Mai 2007 in Osnabrück ein Exemplar der Publikation „Der Rittersaal der Iburg“ entgegen.  

"Figuelotte" und "Prinzessin? Nicht die Bohne!"
Seit ihrem 300. Todestag (2005) ist die auf Schloss Iburg als protestantische Bischofstochter geborene Sophie Charlotte Thema in der Region. Gemeinsam realisierten Landschaftsverband und Musiktheater Lupe 2006/2007 zwei Theaterproduktionen zu Sophie Charlotte.  >> mehr

26. Internationaler Hansetag Osnabrück
Mit einer Vortragsreihe in der gesamten Region beteiligte sich der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. an den Veranstaltungen zum 26. Internationalen Hansetag im Jahr 2006.  

Figuelotte – Kindheit und Jugend einer Fürstentochter im Barock
Anlässlich des 300. Todestages von Sophie Charlotte (1668-1705) gab der Landschaftsverband Osnabrücker Land Unterrichtsmaterialien zu Kindheit und Jugend der Welfenprinzessin heraus. Sophie Charlotte war die einzige Tochter des ersten protestantischen Fürstbischofs von Osnabrück, Ernst August I., und der Stuart-Nachfahrin Sophie von der Pfalz. Die Schlösser von Iburg (Geburtsort) und Osnabrück prägten Kindheit und Jugend der späteren ersten Königin in Preußen...   >> mehr

Sophie Charlotte und das Geheimnis der verzauberten Juwelen
Kinder ab sechs Jahren in eine überraschende Klangwelt zu entführen und sie mit einer Geschichte zu verzaubern, in der sich Phantasie und Historie spielend verbinden, war das Anliegen der Komponistin Juliane Klein und der Kinderbuchautorin Birgit Kolb....  >> mehr

Mit dem Klosterführer in der Hand alte Schönheiten entdecken
Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. und der renommierte Kunstverlag Schnell & Steiner in Regensburg gaben gemeinsam einen Großen Kunstführer zu Klöstern und Stiften im Osnabrücker Landschaft heraus.  >> mehr

Rudolf Englert – Geschriebene Bilder
„Ich schreibe meine Bilder“ – so lautete das künstlerische Credo von Rudolf Englert (1921-1989), dessen Schaffen mehr als 15 Jahre nach seinem Tod erstmals wieder in einer umfangreichen Einzelausstellung gewürdigt wurde. Sie lud zu einer lohnenden Wieder- und Neuentdeckung eines unermüdlichen Experimentators ein, der seine künstlerischen Kernthemen nie aus dem Blick verlor...  

Erlesene Stücke für das Münzkabinett im Schlossmuseum Iburg
Am 30. Mai 2005 übergab der LVO dem Schlossverein Iburg e.V offiziell zwei Münzen. Der LVO hat die beiden Stücke für den Schlossverein Iburg e.V. angekauft und stellt sie ihm nun als Dauerleihgaben für das neu eröffnete Münzkabinett im Schlossmuseum Iburg zur Verfügung...  

Bramsche-Kalkriese: Restaurierung einer Trockenmauer
Trockenmauern gelten als typisches landschaftsprägendes Element des Osnabrücker Landes. Gemeinsam mit der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und der Stadt Bramsche ließ der Landschaftsverband eine Trockenmauer in Bramsche-Kalkriese restaurieren.   <br>>> mehr

Gertrudenberg: Installation „Vita dominae“ von Elisabeth Lumme
Mit sanftem Geläut lockt das Wasserspiel unterhalb des ehemaligen Gertrudenklosters. Die wohlklingenden Töne entstehen durch das Aneinanderstoßen von schwimmenden Porzellanschalen. Im Mai 2004 wurde das Projekt des Landschaftsverbandes öffentlich präsentiert, nachdem das Wasserspiel im Jahr 2000 zunächst temporär für die Ausstellung „Kloster – Kunst – Landschaft“ eingerichtet worden war.

Starke Frauen – Porträts aus der Region Osnabrücker Land
Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse – oder vielleicht besser: starke – kommen überall hin. Unter dieses Motto lassen sich die Aussagen der bisher interviewten „starken Frauen“ und das gesamte Projekt stellen...  zur Website

INSPIROS – Internetportal für Schulen mit pädagogischen Angeboten aus der Region
Gemeinsam entwickelten das Medienzentrum Osnabrück (MZO) und der Landschaftsverband Osnabrücker Land (LVO) ein Internetportal für Schulen, das umfassend die pädagogischen Angebote der Region Osnabrücker Land bündelt. Mit einer großzügigen Zuwendung des Landes Niedersachsen sowie weiterer Unterstützung durch die VGH-Stiftung und mehrere Museen der Region konnte das Projekt im Jahr 2003/2004 erarbeitet werden. Die Homepage wurde am 25. Februar 2004 erstmals präsentiert...  zur Website

Heimat – der Jugend ein Begriff?
Die eine bezeichnete sich als heimatlos, ohne unglücklich zu sein, der andere nannte gleich mehrere Heimaten sein eigen: Toscho Todorović, Bandleader der Blues Company, eröffnete eine Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Heimat und Jugend, die am 31. Oktober 2003 im Kreishaus in Osnabrück stattfand.

Volker Issmer Unersetzliche NS-Zeitzeugen-Interviews
Aussagen von Zeitzeugen können von unschätzbarem ideellem Wert sein. Doch wenn sie auf Audiokassetten bzw. Diktafonbändern festgehalten werden, ist ihre materielle Haltbarkeit erfahrungsgemäß beschränkt. Der Osnabrücker Historiker Volker Issmer führte seit 1994 unzählige Gespräche mit ehemaligen Häftlingen sowie Bürgerinnen und Bürgern des Osnabrücker Landes zur NS-Zwangsarbeit in der Region. Damit dieses Audiomaterial auch für künftige Forschergenerationen erhalten werden muss, nahm sich der LVO in Kooperation mit dem Staatsarchiv des Themas an und konnte die Hans-Böckler-Stiftung zu einem Zuschuss für ein ungewöhnliches Projekt gewinnen: zur technischen Sicherung der Zeitzeugen-Interviews.  >> mehr

Rittersaal der Iburg: Ausstellung, Tagung und Konzert
Rot und Goldglanz, barocke mythologische Deckenbilder, die einen wolkenthronenden Göttervater umgeben, die Taten des Herkules und eine stattliche Anzahl von Osnabrücker Bischöfen: Der Rittersaal der Iburg eröffnet einen Mikrokosmos der Kultur- und Restaurierungsgeschichte gleichermaßen... Der LVO widmete dem Thema eine Ausstellung (dauerhaft im Rittersaal zu sehen), eine wissenschaftliche Tagung und ein Konzert mit dem Ensemble Bremer Ratsmusik.  

STADT – LAND – KUNST
Unter diesem Titel präsentierte der LVO elf Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Provenienz. Weniger die Werkschau als vielmehr der Blick auf die jeweilige Gestaltungsprozedur, die auf tradierte Techniken und Jahrhunderte alte handwerkliche Prozesse gründet, stand hierbei im Vordergrund.

Kunst und Kirche
Ein wissenschaftliches Symposium in Kooperation mit der Universität Osnabrück gab einer theoretischen Diskussion über "Kunst und Kirche" Raum. Der Dialog über Kunst im Kirchenraum stößt in der Öffentlichkeit auf immer größeres Interesse. Die Beiträge der Tagung, die im September 2000 in Osnabrück stattfand, wurden in einem Tagungsband vereint. Sie spannen im Diskurs über den christlichen Bildgebrauch einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, wobei das Hauptgewicht auf den konflikten und Lösungsansätzen der Gegenwart liegt.

Kloster – Kunst – Landschaft. Neue Kunst in alten Klöstern
Die Region Osnabrücker Land weist in kaum bekannter Vielfalt zahlreiche altehrwürdige Klosteranlagen auf – versteckt im Wald liegend wie Stift Börstel, in unmittelbarer Stadtnähe wie Kloster Gertrudenberg oder noch heute als Ziel großer Pilgerscharen wie in Rulle. Hier schlummern kulturgeschichtliche Schätze, die es noch zu entdecken gilt. Das Projekt Kloster – Kunst – Landschaft machte damit im Jahr 2000 einen Anfang – und zwar auf ganz besondere Weise: Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland waren es, die diese klösterliche Vielfalt im Osnabrücker Land für sich und ihre ortsspezifischen Arbeiten entdeckten. So wurde jeder Klosterort in seiner Eigenart zum wesentlichen Bestandteil künstlerischer Auseinandersetzung...   >> mehr

Wie kann es in einer gesitteten Welt so etwas Abstoßendes geben
Zwangsarbeit und "Arbeitszucht" am Beispiel Augustaschacht

Basierend auf den Studien zur Zwangsarbeit im Osnabrücker Land, insbesondere im ehemaligen „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“, durch Dr. Volker Issmer, wurden ab 1999 Unterrichtsmaterialien zu diesem unwürdigen Kapitel des NS-Terrors entwickelt. Unter Federführung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land entstand eine Sammlung kommentierter Bild- und Textquellen für die Schulen der Region. Die Materialien liegen sowohl in einer Druck- als auch in einer Webversion vor...  >> zur Webseite

Von Heuerleuten und Farmern
Die Auswanderung aus dem Osnabrücker Land nach Nordamerika im 19. Jahrhundert

Ein beachtlicher Teil von Heuerleuten verließ im 19. Jahrhundert aus wirtschaftlicher Not das Osnabrücker Land. Dies nahm der Landschaftsverband zum Anlass, 1998 eine Ausstellung sowie eine Publikation zum Thema in Auftrag zu geben. Die Ausstellung war bis Anfang 2001 in Quakenbrück zu sehen. Bleibende und grundlegende Informationen zur Amerika-Auswanderung aus dem Osnabrücker Land bietet die Publikation „Von Heuerleuten und Farmern“.

Werkverzeichnis Rudolf Englert
Der 1921 in Duisburg geborene Rudolf Englert lebte von 1961 bis zu seinem Tod 1989 in Osnabrück bzw. im Osnabrücker Land. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an der Folkwang-Werkkunstschule in Essen und war seit 1961 als freischaffender Künstler tätig. Von April 1998 bis August 2002 arbeitete eine Kunsthistorikerin im Auftrag des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. und mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Witwe des Künstlers an der Erstellung eines Werkverzeichnisses. Die Publikation des Werkverzeichnisses ist in Vorbereitung.

Projekt Ökologischer Kurort Bad Laer
Von Juli 1993 bis Dezember 1998 arbeitete in Bad Laer ein engagiertes Team des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. an der Umsetzung des Konzepts Ökologischer Kurort Bad Laer. Unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“ sollte dem Verbraucher die Kausalität von praktiziertem Umweltschutz und Gesundheitsfürsorge vor der Haustür durch Nachfrage entsprechender Produkte aus der Region bewusst gemacht werden.

 
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