Anträge auf Kulturförderung: Abgabefrist beim Landschaftsverband endet am 15. März  
 
Das rote Klavier (c) Willem SchulzDer Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) fördert auch in der zweiten Jahreshälfte 2021 kulturelle Projekte in der Fläche von Stadt und Landkreis Osnabrück in vielen Sparten. Die nächste Antragsfrist endet am 15. März 2021. Die Antragstellung bezieht sich ausschließlich auf Projekte, die erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 durchgeführt werden.

Fördersparten

Für die Förderung stehen noch knapp 70.000 € an Mitteln des Landes Niedersachsen zur Verfügung. Gefördert werden können Projekte in den Sparten Museen, Niederdeutsch, Bildende Kunst, Literatur, Musik, Theater, Soziokultur, „innovative" Heimatpflege und kulturelle Jugendbildung.
Mittel des LVO für die Sparten Geschichte, Heimatpflege, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Naturkunde, Landschaftspflege und Umweltschutz stehen nur noch in geringem Umfang zur Verfügung.
Nach Abschluss dieser Förderrunde können keine Anträge für Projekte in 2021 mehr gestellt werden.Projektplakat 1000 Kraniche (c) Manfred Blieffert
1000 gefaltete Kraniche sollen im Projekt des Osnabrücker Künstlers Manfred Blieffert entstehen. Eine Falt-Anleitung dazu gibt es demnächst bei YouTube.
Foto/Plakat: Manfred Blieffert

Aktuelle Förderbeispiele

In diesem Jahr unterstützt der LVO u. a. bereits das ideenreiche Projekt des der Umsetzung eines ideenreichen Projekts: „1000 Kraniche“ bietet Interessierten eine Mitmachmöglichkeit, bei der 1000 bedruckte Plakate nach Anleitung zu Kranichen gefaltet werden. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, Fotos vom Verbleib der Kraniche und ihre Gedanken dazu an Manfred Blieffert zu schicken. Veröffentlicht werden die Fotos auf einem Blog, in einem bildnerischen Projekttagebuch sowie einer Ausstellung in der Lagerhalle. Die Idee dahinter: Wenn 1000 Kraniche entstehen, geht ein Wunsch in Erfüllung: Macht die Erde enkeltauglich!

Weitere geförderte Projekte sind z. B. „Das rote Klavier – wie die Natur Klavier spielt“ des Kulturzentrums Wilde Rose in Melle, die gedruckte Geschichte der Holter Kirche der Kirchengemeinde St. Urban in Holte und die Errichtung eines Denkmals für Pater Lambert Rethmann in Hagen a. T. W., einem Projekt der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Hagen a. T. W.

Entwurf des Denkmals für Pater Lambert Rethmann (c) Paetzke Restaurierungswerkstätten
Die katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Hagen a. T. W. möchte mit diesem Denkmal einen Erinnerungsort an Pater Lambert Rethmann schaffen, der in Natrup-Hagen als Heuerlingssohn geboren wurde und sich später in Le Havre um deutsche Auswanderer gekümmert hat.
Entwurf: Paetzke Restaurierungswerkstätten

Informationen

Anträge können ausschließlich im Antragsportal des LVO gestellt werden, das unter https://antrag.lvosl.de/ erreichbar ist, aber auch von der gewohnten LVO-Startseite aus durchgeführt werden kann.
Es wird empfohlen, Kontakt zur Geschäftsstelle des LVO aufzunehmen. Ansprechpartnerinnen sind Gabriele Janz (erreichbar unter T 0541/600585-14 oder janz@lvosl.de) sowie Nina Hauff (T 0541/600585-12, hauff@lvosl.de).Titel "Die Geschichte der Holter Kirche" (c) Kerstin Willing / BüroAgentur Ruthemann
Vor 250 Jahren wurde das Kirchenschiff der Holter Kirche neu errichtet. Zur Erinnerung an dieses Ereignis publizierte die evangelische Kirchengemeinde Holte die Geschichte des Bauwerks.
Copyright: Kerstin Willing / BüroAgentur Ruthemann