Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2020  
 
Kranzniederlegung am 27. Januar 2018 (c) Gabriele Janz, LVOBundesweit findet am 27. Januar 2020 eine Feier zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Für Stadt und Landkreis Osnabrück richtet der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) traditionell eine zentrale Gedenkveranstaltung aus, die ab 17.30 Uhr auf dem Marktplatz in Osnabrück stattfindet.

Gedenken und Totenklage

Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann wird vor der Gedenktafel unter den Arkaden der Stadtbibliothek eine Ansprache zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus halten und anschließend gemeinsam mit Landrätin Anna Kebschull einen Kranz vor den Tafeln niederlegen. Kantor Baruch Chauskin von der Jüdischen Gemeinde Osnabrück singt anschließend die Totenklage „El Male Rachamin" in aramäischer Sprache. Sollten mindestens zehn männliche Mitglieder der jüdischen Gemeinde anwesend sein, wird auch „Kaddisch gesprochen". Dieses ebenfalls aramäische Gebet gilt der Lobpreisung Gottes.Kantor Baruch Chauskin am 27. Januar 2018 (c) Gabriele Janz
Nach der Kranzniederlegung wird der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Baruch Chauskin, die Totenklage für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus singen.
Foto: Gabriele Janz, LVO

Gedenken für die Opfer unter den Sinti und Roma

Auf das Gedenken für die jüdischen Opfer folgt vor der Gedenktafel an der Stadtwaage ein Gebet, gesprochen von Jonny Böhmer, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Niedersächsischen Beratungsstelle für Sinti und Roma e. V., sowie eine weitere Kranzniederlegung durch Bürgermeisterin Westermann und Landrätin Kebschull.Gedenkfeier 27. Januar 2018 (c) Gabriele Janz, LVO
Vor der Gedenktafel an der Stadtwaage wird Jonny Böhmer ein Gebet sprechen.
Foto: Gabriele Janz, LVO

Ausstellungseröffnung "Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus""

Letzter Programmpunkt der Gedenkfeier ist die Eröffnung der Ausstellung „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" im benachbarten Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Am Markt 6. Die Ausstellung würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Bürgermeisterin Westermann wird die Gäste der Ausstellung um 18 Uhr mit einem Grußwort empfangen.Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus (c) Studienkreis Deutscher Widerstand
Ausstellungseröffnung am 12. Januar 2016 in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt.

Foto: Studienkreis Deutscher Widerstand


Informationen

Alle Bürger*innen sind eingeladen, sich an den Kranzniederlegungen nmit eigenen Gebinden und Sträußen zu beteiligen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie beim Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. unter T 05403.72455-16 oder albes(at)lvosl.de.

Bitte beachten Sie, dass wir während unseres Umzugs ggf. nur eingeschränkt unter T 0151 14308875 erreichbar sind.